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Mich traf eine Geige in Paris
Im Filmmaschinenregen
3 Stunden vor der Auferstehung
des Unheilbaren, den legten
Hörnermenschen mir in den Weg,
der ich doch selber kämpfe
nur Mühlen von Riesen gedreht
und vor Zwergen mich verkrieche 

Der geschliffene Zahn nagt nur noch
nur Tage aus der Zeit
die zu haben wir endlos dachten
nur Tage, nicht Stunden 

Monate nicht so wichtig wie Sekunden
In der Stadt, die ich erfuhr
wo der fliegende Geiger und ich sahn den Mond,
wenn auch die Uhr uns schon schlug
Über dem Dach tief genug für uns,
die wir doch selber trachten
nach dem Hohen für das wir Andre
aus Neid, aus Missgunst verlachten 

Wozu Tage denken, wenn uns
Stunden doch reichen hier

fragt der Gehönte zu recht nun
und zeigt uns unser Licht

Die Erde dreht sich, sagt das Pendel
aus dem verbotenen Buch
Wo ich mir doch einen Atlas wünschte,
zu stoppen des Zeitenlaufs Fluch
Für Stunden, Minuten, Sekunden nur
gegen mein Wollen und gegen mein Wissen
Anzuhalten die Erde für mich
nichts, nichts würd ich vermissen

Weg damit für die wenigen Momente
für die wenigen Momente des Seins,
die zu leben wir endlos dachten
nur Stunden, nicht Tage 

 

--> Inchtabockatables; Paris 

25.6.07 20:51
 


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