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Das Schicksal schlägt manchmal Wunden, die nie mehr heilen und die Lebensgeschichte zerbricht in ein Vorher und ein Nachher. Wer solche Schicksalsschläge erlebt hat, ist von einem bestimmten Tag an nicht mehr dieselbe Person wie vorher, leidet an nie gekannten Ängsten, entdeckt in sich aber auch nie gekannte Ressourcen und sieht die Welt und die Menschen in einem kälteren Licht. Der Mensch kann stärker oder auch verletzlicher werden, in jedem Fall ist er anders als vorher.

Großes Leiden wirkt wie ein Wind, der die kleinen Sorgen wegfegt und befähigt die Seele, wenn die Wuzreln des Lebens nicht ganz austrocknen, die großen Dinge zu erkennen. Einige Menschen vermögen sogar noch zu lachen, auch wenn sie alles verloren haben, was ihnen im Leben wichtig war. Es ist ein herausforderndes Lachen, das auf den Lippen erstirbt, ohne das Leiden, von dem das Herz gefangen bleibt, lindern zu können.

 

Maurizio Viroli, Macchiavelli

13.6.09 18:37
 


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